Kompromisslösung statt Kampfabstimmung

 

Brumberg Portrait                                     KoexP

 

„Ein Ja oder Nein auf die Frage, ob es künftig Parkplätze auf dem Neuen Markt gibt, ist eine Zuspitzung, die Gefahr läuft, in einem ideologischem Parteiengeplänkel zu münden“, stellt der Fraktionsvorsitzende Daniel Brumberg für die Bürger für Herford fest. „Die Forderung nach Aufenthaltsqualität und den berechtigen Interessen der Einzelhändler und Kunden, die weiterhin Kurzzeitparkplätze wünschen, lassen sich gemeinsam lösen und wir werben für eine Verständigung auf einen dauerhaften Konsens, der die Parkplätze erhält und dennoch die Aufenthaltsqualität am Neuen Markt steigert“ und erläutert:

  1. Jeder Parkplatz weniger erhöht die Gefahr weiterer Leerstände, die sicherlich nicht der gewünschten Aufenthaltsqualität dient.
  2. Ein völliges Überfahrverbot ist schon wegen des Lieferverkehrs nicht möglich.
  3. Verkehrsgefährdung und Dauerparkern lassen sich durch konsequente Überwachung und Linienführungen bei der Neugestaltung lösen.
  4. An Wochenenden und in den Abendstunden, wenn die Bürger den Platz autofrei genießen können/wollen, muss dort nicht mehr geparkt werden.

„Das Miteinander von Fahrzeigen und Fußgängern, welches in vielen Städten im Umland störungsfrei seit Jahren funktioniert, muss in Herford nicht neu erfunden werden“, ergänzt Ratskollege Heiko Krüger und hofft für den Neuen Markt auf eine Lösung, die von einer breiten Mehrheit getragen wird Beim Alten Markt, so Krüger, lässt die SPD bereits in ihrer Presseerklärung eine   ähnliche Lösung erkennen, die nicht so rigoros formuliert ist und ein verträgliches Miteinander vorschlägt, wie es erst recht am Neuen Markt geboten ist.

„Die Variante, dort die Anzahl der Busse deutlich zu verringern und damit die Aufenthaltsqualität des Alten Marktes zu steigern, entspricht auch unseren Wahlaussagen und unserer Zielsetzung, alle Bürgerinteressen zu vertreten“, ergänzt Lothar Wienböker als Pressesprecher und sachkundiger Bürger der Wählergemeinschaft und stellt fest:

„Das Abwägen aller Interessen gilt immer und somit auch für alle Plätze unsere Stadt .“